Tinnitus, Hörsturz, Schwindel

Grundsätzlich gilt: Tritt ein Tinnitus oder Hörsturz auf, sollte möglichst innerhalb von 48 Stunden gehandelt werden. Je schneller auf die Ohrgeräusche oder den Hörverlust reagiert wird, desto größer sind die Heilungschancen!

Nach einer eingehenden Untersuchung und Diagnose stehen wir Ihnen in unserer Praxis mit verschiedenen, individuell auf Sie abgestimmten Therapien zur Seite.

Tinnitus

Der Begriff „Tinnitus aurium“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet auf Deutsch so viel wie „Klingeln im Ohr“. Die Geräusche, die der Betroffene wahrnimmt, sind nur für ihn selbst hörbar. Man spricht deshalb von einer subjektiven Wahrnehmung ohne Stimulation von außen. Medizinisch betrachtet ist Tinnitus keine Krankheit, sondern ein Symptom. Das Geräusch ist ein Warnsignal dafür, dass wir „zu viel um die Ohren haben“: Es ist an der Zeit, physisch und psychisch langsamer zu treten.

Ursachen

Meist sind es Lärmschäden, Durchblutungsstörungen im Innenohr, organische oder psychische Erkrankungen, die zu einem Tinnitus führen können. Die Erfahrung zeigt, dass Tinnitus-Patienten häufig auch an Problemen der Halswirbelsäule und im Zahn-Kiefer-Bereich leiden, die zu muskulären Verspannungen führen.

Hörsturz

Ein Hörsturz ist der plötzliche Verlust des Hörvermögens. Manche Betroffene verspüren auch Schwindel, Ohrgeräusche oder ein dumpfes Gefühl im Ohr.

Schmerzhaft ist so ein Hörsturz nicht, doch selbstverständlich macht ein Hörverlust ohne Vorwarnung Angst.

Ursachen

Mögliche Ursachen für einen Hörsturz können sein:

  • Virale oder bakterielle Infektionen
  • Überdruck oder Flüssigkeit in der Hörschnecke
  • Starke Lärmeinwirkung
  • Durchblutungsstörungen im Innenohr
  • Stress

Therapiemöglichkeiten

Nach einer eingehenden Untersuchung und Diagnose stehen wir Ihnen in unserer Praxis mit verschiedenen, individuell auf Sie abgestimmten Therapien zur Seite, z. B.:

  • Infusionstherapie
  • Kortisoninjektionen
  • Sauerstoffmehrschritt-Therapie

Treffen Sie Vorsorge!

Zur Vorbeugung von Hörschäden und Tinnitus sollten Sie eine akustische Reizüberflutung sowie für das Ohr traumatische Erlebnisse vermeiden. Darüber hinaus sollten Sie auf eine gesunde sowie stressarme Lebensweise achten. Zudem sollten Sie Risikofaktoren wie das Rauchen unbedingt vermeiden.

Schwindel

Schwindel ist keine Krankheit im eigentlichen Sinne, sondern eher ein Symptom mit vielfältigen Ursachen. Für die Betroffenen ist der Schwindel in jedem Fall aber sehr unangenehm, da das Gleichgewichtsempfinden und die räumliche Wahrnehmung empfindlich gestört sind.

Aus anatomischen Gründen treten die Beschwerden Schwindel, plötzliche Hörverminderung und Tinnitus oft gemeinsam auf, denn im Innenohr liegen das Gleichgewichtsorgan und das Hörorgan unmittelbar nebeneinander.

Auslöser

Mögliche Auslöser für Schwindel können u. a. sein:

  • zu hoher oder zu niedriger Blutdruck
  • Durchblutungsstörungen
  • Medikamente (z. B. Beruhigungs- und Schlafmittel)
  • Infektionen
  • Reisekrankheit (visueller Schwindel)
  • oder Erkrankungen des Innenohrs wie z. B. Morbus Menière.

Schwindelarten

Wir unterscheiden u. a. folgende Schwindelarten:

  • Lagerungsschwindel (Meist verursacht die Ablösung der körpereigenen kristallartigen Steinchen im Innenohr Schwindelanfälle)
  • Neuropathia vestibularis (Drehschwindel, der meist zusammen mit Übelkeit, Erbrechen und Krankheitsgefühl einhergeht.)
  • Vestibularis-Schwannom (Unsystematischer Schwindel, der einen gutartigen Tumor am Hör- und Gleichgewichtsnerv zur Ursache hat.)
  • Zervikaler Schwindel (Häufig verursacht durch eine Fehlhaltung des Halses.)

Wir gehen Ihrem Schwindel auf den Grund und stehen Ihnen nach gründlicher Diagnose mit unterschiedlichen Therapien zur Seite.